Details zur Publikation

Peter Heel. Der vornehme Bildhauer von Pfronten (1696-1767)

Autor(en)Herbert Wittmann
KategorieGeschichte
Preis32,90€
ISBN9783932711572
VerfügbarJA

Beschreibung

Peter Heel, der geniale Sohn Pfrontens

Die professionelle Kunstforschung hat sich bisher nur wenig oder überhaupt nicht mit Peter Heel (1696-1767) beschäftigt, dem großen, ja genialen Sohn Pfrontens und nach Peter Volk "bedeutendsten Rokokobildhauer der Region. Es ist deshalb eine verpflichtende Aufgabe, Peter Heel endlich in seinem 250. Todesjahr die ihm zustehende Anerkennung und Ehre zukommen zu lassen.

Herbert Wittmann hat sich vor fast 30 Jahren auf die Suche nach den bislang unbekannten Werken Peter Heels gemacht. Auch wenn viele Arbeiten – vor allem jene aus der frühen Schaffensperiode – immer noch unauffindbar bleiben, so ist die Ausbeute seiner unermüdlichen und oft mühsamen Nach­forschungen doch beeindruckend: Nicht nur in über 30 Orten im Ost- und Oberallgäu, sondern auch in anderen Teilen Schwa­bens, ja sogar in Ober- und Niederbayern, in Baden-Württem­berg und im Tiroler Außerfern wurde er fündig (siehe die rot markierten Orte ??in der Karte unten).

Mit fast kriminalistischem Spürsinn, akribischer Genauigkeit und immensem künstlerischen Wissen zeigt er an jedem neuen Kunstwerk die kennzeichnenden Stilmerkmale des Pfrontener Bildhauers auf. Dass Peter Heel seine Kunst auch in den unterschiedlichsten Werkgemeinschaften ausübte, ist eine weitere Erkenntnis des Autors. So hat Peter Heel oft mit seinem Halbbruder, dem Maler Johann Heel, wie auch mit den Baumeistern Johann Georg Fischer und Franz Kleinhans zusammengearbeitet. Aber auch mit so berühmten Künstlern wie Joseph Anton Feuchtmayer, Diego Fran­cesco Carlone und Cosmas Damian Asam war er gemeinsam in Gotteshäusern tätig.

Herbert Wittmann ist im Allgäu aufgewachsen und wohnt seit 1974 in Biessenhofen. Zahlreiche Publikationen – zuletzt der Kirchenführer Ostallgäu und Kauf­­beuren (2016) – zeugen von seinem großen Engagement für die loka­le Kunstgeschichte.
Im August 1988 wurde für ihn die Begegnung mit Heels Figuren in der Pfarrkirche von Schöllang (bei Oberstdorf) zum Schlüsselerlebnis: "Beim Anblick der hl. Barbara und der hl. Katharina am Hoch­­altar war es dann sozusagen um mich geschehen", schreibt er rückblickend.

170 Seiten - zahlreiche Abbildungen - erschienen am 29. April 2017.