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Algérie 1960 : la victoire trahie. Guerre psychologique en Algérie
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FR • 2000

Algérie 1960 : la victoire trahie. Guerre psychologique en Algérie

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Nach dem Indochinakrieg definierte die französische Armee die psychologische Kriegführung, um auf den revolutionären Krieg zu reagieren, und setzte sie ein, um den Frieden in Algerien herzustellen.

Der Sieg in Algerien setzte die Beteiligung von Muslimen in den französischen Truppen voraus. Diese Beteiligung war sowohl ein Kriegsziel als auch ein Mittel zu dessen Erreichung; der Algerienkrieg, ein revolutionärer Krieg, zielte gleichermaßen auf die Eroberung einer Bevölkerung wie eines Territoriums ab.

Die 1957 offiziell festgelegten Kriegsziele – Fortbestand der französischen Präsenz, Respektierung der Gemeinschaften, algerische Identität – wurden 1958 durch die Gleichheit aller Bürger in einem einzigen Frankreich ergänzt.

Organisationen für psychologische Aktionen, die Übertragung ziviler Befugnisse auf die Armee, spezialisierte Verwaltungssektionen (S.A.S.), die Offizieren anvertraut wurden, um eine lokale Verwaltung wiederherzustellen – all dies waren Mittel der Befriedung und Anlässe für Konflikte mit den zivilen Behörden. Sanitäre und soziale Maßnahmen, die Ausbildung der Jugend und die Wiederbelebung des kommunalen Lebens, die eine Integrationspolitik zum Ausdruck brachten und die militärische Rückeroberung sowie psychologische Operationen begleiteten, führten in den Jahren 1960–1962 zur Bildung einer französischen muslimischen Streitkraft von 225.000 Freiwilligen: 10 % der erwachsenen männlichen Bevölkerung kämpften gegen die zusammenbrechende F.L.N.

Die letzten Rebellenführer der Region Algier schlugen dem Élysée-Palast einen Separatfrieden vor, der den Krieg bereits im Sommer 1960 beendet hätte. Doch De Gaulle bevorzugte Verhandlungen mit den nach Tunis exilierten F.L.N.-Führern. Dies war die Affäre Si Salah, die so lange geheim gehalten wurde, bis der Verrat vollzogen war und das französische Volk durch seine Abstimmung in Referenden solidarisch damit gemacht wurde.

Bilanz des algerischen Völkermords:

  • neun Millionen ausgebürgerte Staatsbürger;
  • eine Million deportierte Mitbürger;
  • einhunderttausend Kämpfer, die vom Oberbefehlshaber der Armee dem Feind ausgeliefert wurden.

Publikationsdetails

  • Sprache fr
  • ISBN (10) 3932711165
  • ISBN (13) 9783932711169