Les écrivains pieds-noirs face à la guerre d’Algérie (1954-1962). Albert Camus - Jean Brune - Roger Curel - Robert Merle - Janine Montupet - Marcel Moussy - Jean Pélégri - Emmanuel Roblès - André Rosfelder - Jules Roy
Vorwort von Maurice Calmein.
Am 1. November 1954 begann der Algerienkrieg mit einer Reihe von Anschlägen. Die französische Armee reagierte gewaltsam auf den Terrorismus der Front de Libération Nationale (F.L.N.) gegen ihre muslimischen Mitbürger und die Pied-Noir-Bevölkerung.
Trotz seiner Versprechen und des militärischen Erfolgs des "Plan Challe" in den Jahren 1959 und 1960 gab Charles de Gaulle Algerien schließlich auf. Die F.L.N. hielt sich nicht an die Abkommen von Évian: Sie entführte und tötete Tausende von Pieds-Noirs. Ihnen blieb nur noch der Exodus. Das Schicksal der Harkis und anderer muslimischer Hilfstruppen war noch schlimmer: Mehr als 100.000 von ihnen wurden von den "Siegern" massakriert.
Die Reaktion der Pied-Noir-Schriftsteller auf den Algerienkrieg war bei weitem nicht einheitlich. In ihren zwischen 1955 und 1962 verfassten Werken bezogen sie – je nach ihrer politischen Ausrichtung – unterschiedliche Positionen zu diesem existenziellen Konflikt.
404 Seiten
Sammlung Frankreich-Algerien 19
Publikationsdetails
- Sprache fr
- ISBN (10) 393271119X
- ISBN (13) 9783932711190
- Veröffentlicht 2012
- Autor Wolf Albes
- Seitenanzahl 404